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Anlagerechner

Mit diesem Anlagerechner schätzen Sie, wie sich eine Einmalanlage und eine monatliche Sparrate bei einer angenommenen Rendite entwickeln könnten. Sie können die Sparrate jährlich erhöhen, laufende Kosten wie die TER eines ETF abziehen und die Inflation berücksichtigen, um das Ergebnis in heutiger Kaufkraft zu sehen. Tabelle und Diagramm trennen Ihre Einzahlungen von den Erträgen.

Aktualisiert

Einmalanlage heute; 0 bei reinem Sparplan

Wird am Monatsende eingezahlt

Durchschnitt vor Kosten

Wie lange das Geld angelegt bleibt

Erweiterte Optionen

Jährliche Erhöhung der Sparrate

TER des Fonds/ETF plus jährliche Gebühren

Optional; zeigt den Wert in heutiger Kaufkraft

So nutzen Sie den Rechner

  1. Startkapital: der Betrag, den Sie heute anlegen. Bei einem reinen Sparplan 0 €.
  2. Monatliche Sparrate: was Sie jeden Monat einzahlen, etwa per ETF- oder Fondssparplan.
  3. Erwartete Rendite pro Jahr: die durchschnittliche Wertentwicklung vor Kosten, die Sie durchspielen möchten.
  4. Anlagedauer: wie viele Jahre das Geld investiert bleibt.
  5. Erweiterte Optionen: jährliche Erhöhung der Sparrate (Dynamik), laufende Kosten pro Jahr und Inflationsrate.

Gezahlte Kosten und der inflationsbereinigte Wert erscheinen nur, wenn Sie Kosten oder eine Inflationsrate eingeben.

So rechnet der Anlagerechner

Gerechnet wird Monat für Monat. Die Jahresrendite r wird in einen gleichwertigen Monatsfaktor umgerechnet, sodass zwölf Monate genau die eingegebene Rendite ergeben:

g = (1 + r)^(1/12)

Jeden Monat wird das Kapital mit g multipliziert, der Monatsanteil der laufenden Kosten abgezogen und am Monatsende die Sparrate gutgeschrieben. Nach jedem vollen Jahr steigt die Sparrate um die gewählte Dynamik.

  • Eingezahlt enthält das Startkapital.
  • Nettorendite pro Jahr = (1 + r) × (1 − Kosten) − 1.
  • Wert in heutiger Kaufkraft = Endkapital ÷ (1 + Inflation)^Jahre.

Die Rendite ist gleichmäßig angenommen. Echte Kurse schwanken, und die Reihenfolge guter und schlechter Jahre beeinflusst das Ergebnis. Steuern, Ausgabeaufschläge, Order- und Depotgebühren sowie Entnahmen sind nicht enthalten.

Beispiele

1. ETF-Sparplan mit 100 € im Monat über 30 Jahre

Ohne Startkapital und ohne Kosten ergibt eine Rendite von 7 % pro Jahr ein Endkapital von 116.945,26 €. Eingezahlt haben Sie 36.000 €; 80.945,26 € sind Erträge. Nach 15 Jahren stehen erst 31.110,48 € im Depot, der Zinseszinseffekt wirkt vor allem am Ende.

2. Was die laufenden Kosten ausmachen

Derselbe Sparplan mit unterschiedlichen Kosten pro Jahr:

Laufende KostenEndkapitalGezahlte Kosten
0 %116.945,26 €0 €
0,2 %112.433,30 €2.337,18 €
1,5 %87.442,15 €14.838,18 €

Bei 1,5 % sinkt die Nettorendite auf 5,39 % pro Jahr. Die Lücke zum kostenfreien Fall ist größer als die Kosten selbst, weil jeder abgezogene Euro auch keine Erträge mehr bringt.

3. Dynamik und Inflation

Erhöhen Sie die 100 € bei 0,2 % Kosten jedes Jahr um 2 %, erreichen Sie 138.448,95 € bei 48.681,70 € Einzahlungen. Ohne Dynamik, aber mit 2 % Inflation, entsprechen die 112.433,30 € aus Beispiel 2 einer heutigen Kaufkraft von etwa 62.071,15 €.

Ergebnis richtig einordnen

Das Ergebnis ist ein Szenario, keine Prognose. Rechnen Sie mit einer vorsichtigen, einer mittleren und einer optimistischen Rendite. Vergleichen Sie den inflationsbereinigten Wert mit Ihren Einzahlungen, um zu sehen, ob Ihr Geld real wächst. Die laufenden Kosten eines Fonds oder ETF stehen im Basisinformationsblatt. Schon wenige Zehntelprozentpunkte Kostenunterschied summieren sich über Jahrzehnte zu einem spürbaren Betrag, wie Beispiel 2 zeigt.

Häufige Fragen

Welche Rendite sollte ich eingeben?

Bei Aktien, Fonds und ETF ist keine Rendite garantiert, und vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Spielen Sie mehrere Werte durch und setzen Sie einen niedrigeren an, wenn Anleihen oder Tagesgeld zur Anlage gehören. Geben Sie die Rendite vor Kosten ein und die Kosten separat.

Werden Steuern berücksichtigt?

Nein. Kapitalerträge unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer; der Sparerpauschbetrag und bei Fonds die Vorabpauschale spielen ebenfalls eine Rolle. Das Ergebnis ist vor Steuern.

Welche Kosten gebe ich ein?

Die laufenden Kosten (TER) des Fonds oder ETF aus dem Basisinformationsblatt, plus eventuelle jährliche Gebühren für Vermögensverwaltung oder Depot. Einmalige Kosten wie Ausgabeaufschläge oder Ordergebühren pro Sparrate bildet der Rechner nicht ab.

Was bedeutet Dynamik beim Sparplan?

Die monatliche Sparrate steigt jedes Jahr um einen festen Prozentsatz, zum Beispiel passend zu Gehaltserhöhungen. Die höhere Rate gilt ab dem zweiten Jahr.

Warum erscheint eine Fehlermeldung, wenn alles auf null steht?

Ohne Startkapital und ohne Sparrate gibt es nichts, das wachsen kann. Geben Sie mindestens einen der beiden Beträge ein.

Quellen

  1. Verbraucherzentrale — ETF-Kauf: Auf diese Kriterien sollten Sie bei der Auswahl achten
  2. Stiftung Warentest — ETF-Sparplan: Aus monatlichen Raten ein kleines Vermögen machen
  3. BaFin — Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher
  4. Statistisches Bundesamt (Destatis) — Verbraucherpreisindex

Unverbindliche Modellrechnung zu Informationszwecken, keine Anlage- oder Steuerberatung. Wertpapieranlagen sind mit Risiken bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals verbunden.